Der wunderbare Ruf der Hansestadt Lübeck – Laufcup unterwegs im hohen Norden

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Seit einigen Jahren trägt die Kreisstadt Korbach den Zusatz „Hanse“ auch wieder in ihrem Namen, die „Königin aller Hansestädte“ freilich befindet sich im hohen Norden unseres Landes an der Ostsee: Es ist Lübeck, die „Perle an der Trave mit den sieben Türmen“…
In diese wunderbare Stadt zog es eine fröhliche Reisegruppe des Laufcup Waldeck-Frankenberg jetzt im Herbst bei idealstem Oktoberwetter. Drei Tage waren Zeit, um die einst so reiche und heute immer noch reizvolle Metropole zwischen den erstaunlich schönen und so wichtigen Flüssen Trave und Wakenitz sowie dem Elbe-Lübeck-Kanal kennen – und lieben – zu lernen.
Mit der Bahn waren alle ab Korbach mit einem Umstieg in den ICE schon zu sehr früher Stunde angereist. Schon in der Hansestadt Hamburg war man begeistert von der Elbphilharmonie, aber auch nach dem Gang durch den historischen Elbtunnel aus dem Jahr 1911.
Das Hotel lag in Sichtweite des Lübecker Hauptbahnhofes sowie des weltberühmten Holstentores, und so war die Erkundung der Altstadt auf der Insel ein zeitsparendes und äußerst erholsames Vergnügen.
Die engen Gassen und Innenhöfe, das Innere des Stadttores, der Dom, St. Petri oder die gewaltige Marienkirche aus hier so typischem Backstein, der Rathausplatz, das Museum St. Annen mit Weltgeltung, das Heilig-Geist-Hospital, Brücken und Wasserwege, die „Schifferbörse“ und vor allem das rege Treiben der Menschen gefielen den 21 Mitgereisten aus Waldeck-Frankenberg zusammen mit der Laufcupleitung.
Genuss pur war bei „Sommerwetter im Herbst“ die MS-Hermes-Schifffahrt auf der immer breiter werdenden Trave vorbei an gewaltigen Kreuzfahrt- und Transportschiffen bis zum Meer bei Travemünde, dem vorgelagerten Teil von Lübeck.
Während ein Teil der Gruppe entlang der Brodter-Steilküste zur imposanten Hermannshöhe wanderte, genossen die anderen Küste, Meer und das vergnügliche Leben am Wasser gegenüber der Halbinsel Priwall, an deren einem Ende einst die DDR-Grenze verlief.
Zwei Marienhagener nutzten die gute Gelegenheit und besuchten derweil ihre Verwandten im nahen Mecklenburg-Vorpommern.
An den warmen Abenden luden Lokale im und am Hafen zu Besuchen ein, so etwa das „Bar-Celona“ oder der uralte „Kartoffelkeller“ unter einem weitläufigen Hospital aus dem 13. Jahrhundert, tagsüber war natürlich ein Genuss-Besuch der „Niederegger-Marzipanwelt“ ebenso Pflicht wie das Anfeuern der mitgereisten aktiven Sportler, die beim 11.Internationalen Lübeck-Marathon starteten.
Nach dieser wiederum kurzweiligen Reise des Laufcup waren sich im ICE auf der Rückfahrt alle einig, schon bald eine neue Tour zu planen…: „Lübeck muss man unbedingt noch ein weiteres Mal besuchen!“, schließlich habe man ja erst kurz „reingeschnuppert“ in die Hansestadt mit den sieben weithin sichtbaren Türmen und den vielen besonders netten Menschen…

Fotos: hfk / kt
Vor dem weltberühmten Holstentor
Blick auf das Holstentor und die alten Salzspeicher vom St-Petri-Turm
An der Ostsee bei Travemünde
In der Elbphilharmonie Hamburg vor dem Großen Saal